Erfolgreicher Saisonauftakt für die Nachwuchstriathleten des Team Silla Hopp

Ungewöhnlich früh im Jahr lud der Baden Württembergische Triathlon Verband zum Auftakt des Landes Cups nach Neckarsulm ein. Zu absolvieren war ein Swim & Run bei dem für die Schüler B und A gleichzeitig die Baden Württembergischen Meisterschaften ausgetragen wurden. Zum Auftakt aber durften die Jüngsten ihm Rahmen eines Schnupperwettkampfs ihren Einstand geben. Hier vertrat Fabian Weyers erfolgreich die Murrer mit einem 5. Platz im Jahrgang 2003. Den Nachwuchscup eröffneten die männlichen Schüler B über eine Distanz von 100m Schwimmen und 1000m laufen. Für die Sillas hier am Start Timo Kraft der in einer Zeit von 6:21 Minuten mit Platz 12 einen tollen Einstand im Nachwuchscup gab. Mannschaftskollege Bjarne Mayer kam im selben Lauf in 5:33 Minuten auf Platz 2 und holte sich damit den Vize-Landesmeistertitel. Bei den Mädchen feierten Ann-Sophie Wörz mit Platz 13 in 6:56 Minuten und Laura Weyers in 7:39 Minuten Platz 24 ihren persönlichen Einstand. Bei den älteren Schülern A über 200m Schwimmen und 1500m Laufen konnte wieder einmal der zur Zeit glänzend aufgelegte Niklas Knoll mit Platz 5 und einer Zeit von 10:12 Minuten für eine Überraschung sorgen. Florian Huber folgte in 10:44 Minuten auf Platz 12. Maja Schugt vertrat die Murrrer bei den Mädchen mit Platz 22 und einer Zeit von 12:33 Minuten. Den Abschluss gaben für die Murrer bei besten äußeren Bedingungen die Nachwuchsathleten in der Jugend B. Luca Zeiher konnte mit einer guten Leistung die 400 m Schwimmen absolvieren, musste aber in der Folge nach einem Sturz auf dem Weg zur Wechselzone und anschließenden Magenproblemen sich über die 2,6 km Laufstrecke in 18:42 Minuten auf Platz 28 kämpfen. Hanna Schugt kam über die gleiche Distanz in 21:13 Minuten auf Platz 18.

Silla-Kids starten mit großer Begeisterung erfolgreich in die Wettkampfsaison 2012.

Nach knapp 4 Monaten Wettkampfpause erwachten die Jungtriathleten aus Ihrem Winterschlaf. Beim traditionellen Crosslauf auf dem Haigern schnupperte der Nachwuchs des Team Silla Hopp endlich wieder Wettkampfluft.

Den Auftakt gaben die Kleinsten im Jahrgang 2005 mit Alexander Wörz auf Platz 2 und Timon Mayer auf Platz 6. Über die 750 m war Bjarne Mayer, Jahrgang 2001 im 3. Jahr in Folge nicht zu schlagen. Mannschaftskamerad Timo Kraft belegte im gleichen Lauf einen hervorragenden 6. Platz. Bei den Mädchen belegte Josefa Huber im Jahrgang 2000 ebenfalls über die 750 m den 8. Platz. Im Jahrgang 1999 erreichte Florian Huber mit seinem 3. Platz über die 1075 m eine weitere Treppchenplatzierung für die Triathleten aus Murr. Kämpferisch zeigte sich an diesem kalten Sonntag Mittag Niklas Knoll und kam auf einen tollen 5 Platz. Einen großen Leistungssprung zum Vorjahr schafte Hanna Schugt im Jahrgang 1998 und belegte den 5. Platz über die 1075 m. Den Abschluss für die Murrer gab Luca Zeiher im Jahrgang 1997 ebenfalls über 1075 m mit dem 4. Platz.

Negativer Höhepunkt war der Lauf der Mädchen im Jahrgang 2002. Aufgrund mangelnder Organisation liefen einige  Läuferinnen die falsche Runde. Mit dabei in aussichtsreicher Position waren Amelie Gluma und Ann-Sophie Wörz die beide einen tollen Lauf zeigten.

Bei der elften Auflage des Dirty Race waren wir – neben der Organisation – auch sportlich sehr gut vertreten. Lena Berg gewinnt bei den Frauen. Marc Dülsen wird Dritter. Zusammen mit Martin Bürssner gewinnt er zudem die Mannschaftswertung. Ralf Himmelsbach und Klaus Mayer gewinnen bei den Staffeln. David Albert wird Markungsheld. Weitere sehr gute Platzierungen: Martin Bürssner – 3. M30, David Albert – 3. M25, Andreas Limbach – 2. M45, Matthias von Borstel – 3. M20, Ralf Brandenburger – 6. M40, Jürgen Falke – 6. M45, Fabian Knobelspies – 7. M20, Oli Kraft – 10. M40.

 

 

 

Es gibt nichts Schlimmeres für einen Sportler, als kurz vor der Ziellinie noch abgefangen zu werden. Genau das ist Marc Dülsen vom Team Silla Hopp beim Ironman auf Hawaii passiert: 600 Meter vor dem Zielstrich, nach mehr als neun Stunden höchster körperlicher Anstrengung, sprintete der Karlsruher Steffen Haak an ihm vorbei. “Ich wollte mich anhängen, aber es ging nicht mehr. Meine Oberschenkel waren total zu”, erzählt Marc Dülsen. Der Rivale, den der Silla Hopp-Athlet aus den Liga-Wettkämpfen gut kennt, beendete den Wettkampf mit 17 Sekunden Vorsprung vor Dülsen auf dem zweiten Rang in der Altersklasse 24 bis 29. Doch Enttäuschung sucht man in der Miene von Dülsen, der das Rennen in einer Zeit von 9:05:27 Stunden beendete, vergeblich. Und dafür gibt es auch keinen Grund: “Ich war nur sieben Sekunden langsamer als in Frankfurt bei der Qualifikation. Normalerweise muss man in Hawaii angesichts der klimatischen Verhältnisse pro Disziplin fünf bis zehn Minuten dazurechnen”, erläutert der 26-Jährige seine Zufriedenheit.

Allerdings sprüht der Student der Mechatronik auch nicht über vor Freude – dabei hat er bei seiner Ironman-Premiere auf Anhieb einen Podestplatz erreicht und für das beste Ergebnis in der Geschichte des Teams Silla Hopp gesorgt. “Irgendwie war alles so schnell vorbei”, erklärt Dülsen seine Zurückhaltung, um aber im nächsten Satz gleich nachzuschieben: “Ich bin mit dieser Insel noch nicht fertig. Ich werde irgendwann nochmal in Hawaii starten.”

Dass es bei seiner Premiere im Mekka der Triathleten so gut geklappt hat, schreibt Dülsen zu einem guten Teil seinem Trainer Frank Mayer zu. “Er ist selbst ja schon dort gestartet und hat mir einige wertvolle Tipps gegeben”, sagt Dülsen. Unter anderem konnte der 26-Jährige auf der Radstrecke nach ungefähr 70 Kilometern auf dem Anstieg nach Hawi beschleunigen und sich von einigen Konkurrenten lösen, die mit dem Berg und dem böigen Gegenwind deutlich mehr Probleme hatten. “Mir liegen so schwierige Bedingungen”, sagt Dülsen lächelnd. Wertvoll war auch der Tipp von Frank Mayer, bei der Rückfahrt nach dem Wendepunkt sehr konzentriert zu fahren. “Der Seitenwind war so stark, dass es einen fast vom Rad geweht hat”, erinnert sich der Silla Hopp-Athlet.

Auf einige Probleme hatte sich der Bietigheimer, der acht Tage vor dem Start zum Akklimatisieren nach Hawaii geflogen war, selbst vorbereitet: “Das Schwimmen im Meer mit den Wellen ist völlig anders als in einem See”, lautete eine Erkenntnis. Trotz aller Vorbereitungen ließ es sich nicht vermeiden, dass Marc Dülsen beim Schwimmstart morgens um 7 Uhr einen kleinen Höllenritt durchmachen musste: “Die ersten 500 Meter waren ein reiner Positionskampf. Ich musste permanent schauen, dass ich nicht getunkt werde und habe zweimal Wasser geschluckt”, erzählt er. Anschließend konnte der 26-Jährige jedoch sein Tempo schwimmen und kam nach 59:50 Minuten aus dem Wasser – zehn Sekunden unter der Marschtabelle. “Das hat mich schon mal motiviert”, freute er sich.

Vom Rad stieg Marc Dülsen nach 4:52:21 Stunden, und blieb auch hier unter seinem Zeitplan von fünf Stunden. Während des abschließenden Marathons erfuhr der Silla Hopp-Athlet von einem Mitläufer, dass er in der Altersklassenwertung auf Platz eins liege. Diesen hielt Dülsen bis Kilometer 28, bis er vom Amerikaner Joe Thorne überholt wurde. “Damit habe ich gerechnet. Thorne kommt von der Leichtathletik und war Junioren-Weltmeister”, erzählt der 26-Jährige. Am Ende bedeutete seine Zeit nicht nur Rang drei in der Altersklasse hinter Thorne und Haak, sondern auch Platz 52 in der Gesamtwertung. Das ist ein Grund zum Feiern – und das wird das Team Silla Hopp morgen mit Marc Dülsen tun.

Quelle: Henning Maak, Marbacher Zeitung, 21.10.2011

Tolle Ergebnisse für unsere Athletinnen und Athleten beim Bottwartal-Marathon. Den Vogel schießt Steffi Feger. 1. Marathon. 3:04! Platz 2. Beste Deutsche nach einer Kenianerin. Congrat. David Albert 7. beim HM Süd.